Weingut
Altstadtresidenz

Weinkunde [T-Z]


  • Tafelwein   
    Das sind Weine die durch die EG-Regelung definierte Weine, die nicht den QbA-Weinen zugehören und im Allgemeinen unterhalb dieser Kategorie angesiedelt sind.

  • Temperatur
    Für den richtigen Weingenuss sind Lager- und Trinktemperatur von entscheidender Bedeutung. Weißweine QbA bis Spätlese werden bei 9 bis 12°C getrunken, Auslesen und TBA bei 10 bis 12°C. Weißherbst und Rose bei 9 bis 13°C und Rotweine QbA bis Spätlese bei 14 bis 18°C, Auslese und TBA bei 17 bis 19°C. Sekt trinkt man bei 8 bis 10°C. Je gehaltvoller ein Wein ist, umso höher darf er temperiert werden. In jedem Weinkeller sollte eine kühle und trockene Lagerung der Weine gegebene sein. Starke Temperaturschwankungen sind nicht gut für die Lagerung von Wein.

  • Traditionelle Flaschengärung   
    Beim Sekt spricht man von traditioneller Flaschengärung, wenn die 2. Gärung auf der Flasche erfolgt. Die einzelnen Flaschen werden dann „gerüttelt – entweder maschinell oder von Hand – bis die Hefe sich als Depot am Flaschenhals wie ein Pfropfen abgesetzt hat. Dann wir die Hefe entfernt, ohne dass der Sekt die Flasche verlässt.

  • Traminer
    Hierbei handelt es sich um einer Überbegriff für verwandte Rebsorten, die traditionell weit verbreitet sind. Der Wein zeigt ein ausgeprägtes Bukett, mit langanhaltender aromatischer Wirkung.

  • Traube
    Die Weintraube setzt sich zusammen aus den einzelnen Beeren, den Trauben- und Beerenstielen mit den Leitungsbahnen für Wasser und Nährstoffe, den Beerenhäuten und den im Beereninnern sitzenden Kernen.

  • Traubenvollernter
    Das sind fahrbare Maschinen, die die Traubenbeeren durch Schüttelbewegungen vom Rebstock abtrennen. Vorteile liegen in der optimalen Verfügbarkeit und dem gezielten Einsatz, der einen raschen Ablauf der Ernte ermöglicht. Bei voller Leistung kann er 1 ha Rebfläche in ca. 4 Stunden ernten.

  • Trester
    Trester sind die nach der Auspressung zurückbleibenden Festbestandteile der Trauben. Trester kann zu Tresterbranntwein verarbeitet werden. Wird der Trester nicht zur Weiterverarbeitung verwendet, lagert man ihn direkt in den Weinbergen ab. Dort dient er zur Bodenverbesserung.

  • Trocken
    Trocken ist der bei Wein zulässige Begriff für die Deklaration von Weinen mit niedrigem Zuckergehalt. Der Gesetzgeber erlaubt einen Restzuckergehalt bis 9 g/l, wenn die Weinsäure höchstens 2 g/l niedriger ist als der Restzuckergehalt.

  • Trockenbeerenauslese
    Das sind Weine, die normalerweise aus eingeschrumpften, edelfaulen Traubenbeeren hergestellt werden. Für die Gewinnung dieser TBA muß sorgfältig ausgelesen werden, was entweder im Weinberg direkt am Stock oder durch Sortierung in der Kellerei erfolgen kann. Die Trauben sind teilweise sehr saftarm und müssen länger eingemaischt werden.

  • Verkostung
    So nennt man die Beurteilung von Wein durch Sinnesprüfung.

  • Verschnitt
    Der Begriff Verschnitt ist meist abwertend gemeint und bei deutschen Weinen nicht sonderlich beliebt. Allerdings vergisst man dabei, dass es keine großartigen Bordeaux-Weine ohne Verschnitt geben würde. In jedem Bordeaux-Wein sind mindestens drei verschiedene Rebsorten miteinander gemischt (also verschnitten).

  • Weinkeller
    Weinkeller sind früher im Erdreich angelegt worden, um  Temperaturschwankungen einzuschränken.

  • Weinküfer
    Weinküfer sind heute fast ausschließlich Kellertechniker und befassen sich mit der Herstellung und Behandlung von Wein. Es ist ein Handwerkerberuf geblieben, der die klassische Ausbildung mit Lehrzeit als Lehrling und Gesellenprüfung, anschließender Gesellenzeit zur Gewinnung praktischer Erkenntnisse.

  • Weinstein
    Weinstein macht sich als kristalline Form im Glas bemerkbar und ist kein Zeichen für mindere Qualität. Fachleute sprechen von den "Edelsteinen des Weines". Dieser natürliche Schönheitsfehler kann durch vorsichtiges dekantieren sprichwörtlich beseitigt werden. Weinstein ist das saure Kaliumsalz der Weinsäure.

  • Wann welcher Wein?
    Köche und Kellner lernen es heute noch: Zu hellen Speisen heller Wein, dunkle Weine zu dunkler Speise. Demnach passt auch ein leichter Rotwein zu Lachs.

    Generell gilt jedoch: Zu Fisch wird Weißwein gereicht, zu Rind- oder Schweinefleisch Rotwein. Bei Kalbfleisch scheiden sich die Geister.

    Aber auch hier gilt: Probieren geht über studieren! Zu zartem Lamm harmoniert auch ein gekühlter Chardonnay. Wenn Sie sich jedoch nicht sicher sind: gehen Sie auf Nummer sicher und befolgen die Köche-Weisheiten.

  • Weißherbst
    Weißherbst wird aus roten Trauben hergestellt, die sofort vor Beginn der Gärung abgepreßt werden. Dadurch hat der Weißherbst nur eine schwach zwiebelrot, rosa-rötliche Färbung und wenig Gerbstoff. Er zählt zu den Roséweinen und darf nur als Weißherbst bezeichnet werden, wenn dieser ausschließlich aus einer Rebsorte gewonnen wurde.

  • Winzersekt
    Er kann als solcher bezeichnet werden, falls der Wein vom Erzeuger stammend, im traditionellen Verfahren produziert und mit Angaben der Rebsorte und des Jahrganges vermarktet wird.

 

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