Weingut
Altstadtresidenz

Weinkunde [H-O]


  • Halber Schoppen
    Ein halber Schoppen faßt 0,25l (in Rheinhessen und bei uns, in der Pfalz). In einigen Weingebieten beträgt die Menge eines halben Schoppens nur 0,125l.

    Ein Schoppenstecher ist, na sagen wir einmal vorsichtig, ein Stammkunde, der häufig im Gasthaus sitzt und seinen Wein im ganzen Schoppen trinkt. Merke: Ein richtiger Schoppenstecher gibt sich nicht mit halben Sachen zufrieden.

  • Halbtrocken
    Dies ist eine Beschaffenheitsangabe bei der Bezeichnung von Wein. Bei Wein beginnt der Begriff anschließend an trocken und ist im Zuckergehalt auf 10 g/l über dem jeweiligen Säuregehalt liegend begrenz, aber höchstens 18 g/l. Halbtrockene Weine werden auch als feinherb bezeichnet.

  • Herbst
    Als Herbst bezeichnet man die Traubenernte. Ein weiterer Begriff ist die Lese oder Weinlese.

  • Immervolltank
    Wie die Bezeichnung schon ausdrückt, ist es ein Behälter, der im Volumen variabel ist. Dies erreicht man durch einen absenkbaren Deckel, mit einer aufblasbaren Randumfassung aus Gummi versehen. Der Deckel kann damit in jeder Höhe des Behälters dicht festgesetzt werden.

  • Jahrgang
    Der Jahrgang ist eine sogenannte fakultative, das heißt nicht verpflichtend vorgeschriebene Angabe auf dem Etikett.

  • Kabinett
    Das ist eine Prädikatsbezeichnung. Kabinett-Weine dürfen erst ab 1. Januar des der Ernte nachfolgenden Jahres in Verkehr gebracht werden. Bei der amtlichen Qualitätsweinprüfung muss ein Kabinettwein bestimmte Vorbedingen erfüllen und mindestens 1,5 Punkte der 5 Punkte-Skala erreichen.

  • Kelter
    Das Wort kommt von dem lateinischen calcare = mit den Füßen stampfen. Die Kelter ist eine Maschine zur Auspressung der Maische, das heißt zur Gewinnung des Mostes. Moderne Keltern setzen sich aus Presskorb, Presswerk und Saftwanne zusammen.

  • Kelterhaus
    Hier befinden sich die Geräte des Winzers die zur Gewinnung der Maische und des Mostes notwendig sind.

  • Kernig
    So nennt man in der Weinsprache einen Wein mit genügend Extrakt und vor allem einer betont kräftigen, aber nicht unharmonisch hervortretenden Säure.

  • Klassifizierung
    Jeder deutsche Wein wird klassifiziert. Selbst für die unterste Güteklasse gelten Bestimmungen, die ihn trotzdem aus der Menge hervorheben lassen:

    Deutscher Tafelwein
    Deutscher Landwein
    Qualitätswein b.A.
    Qualitätswein mit Prädikat mit den Untergruppen:
    - Kabinett
    - Spätlese
    - Auslese
    - Beerenauslese
    - Trockenbeerenauslese
    - Eiswein

    Wussten Sie, dass die Trauben des Eisweins bei einer Temperatur von -7°C geerntet werden?

  • Korken, Ausläufer
    Die Erscheinung des Durchnässens des Korkrns. Infolge von Undichtigkeiten tritt Wein überwiegend zwischen Korken und Flaschenwandung aus und führt zu Schundverlusten.

  • Korkgeschmack
    Dieser wird häufig mit dem Schimmelgemack verwechselt, ist aber von ihm deutlich zu unterscheiden, da man den Fehler meist nicht in allen Flaschen gleichmäßig findet. Er ist auf eine fehlerhafte Beschaffenheit der Korksubstanz zurückzuführen, die möglicherweise schon am Baum unter dem Einfluß von Schimmelpilzen entstanden ist.

  • Kreuzung
    Das ist ein Begriff der Pflanzenzüchtung. Es ist die Paarung zweiter Sorten mit dem Ziel, eine neue Sorte mit vorher definierten Eigenschaften zu erhalten.

  • Lage
    Die Angabe einer Weinbergslage ist bei Qualitätsweinen an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Die Bezeichnungen sind vorgeschrieben und können Einzellagen oder Großlagen sein.

  • Landwein
    Das sind meist kleinere Weine, die innerhalb ihres Anbaugebietes als sogenannte Schoppenweine zum Offenausschank gelangen.

  • Lese
    Als Lese bezeichnet man die Traubenernte. Ein weiterer Begriff ist der Herbst oder die Weinlese.

  • Lesegut
    Allgemein = Trauben, die zu Wein weiterverarbeitet werden.

  • Lieblich
    Das sind Weine, die nicht zu schwer und alkoholreich sind und dabei eine feine angenehme Art mit schönem Bukett besitzen. Die Süße muss vorherrschen. Der Zuckergehalt muss über dem bei halbtrockenen zulässigen liegen, damit die Deklaration auf dem Etikett erfolgen kann. Liebliche Weine weisen einen Restzuckergehalt auf, der die für halbtrocken festgelegten Werte übersteigt, aber höchstens 45 g/l erreicht. Die Angabe süß ist ab 45 g/l zulässig.

  • Maische
    Das sind die zerkleinerten Früchte, die zu Wein oder Brand verarbeitet werden.

  • Maischegärung
    Das heißt Vergärung vor der Kelterung. Das ist bei roten Trauben notwendig, um den in den Hülsen sitzenden roten Farbstoff auszulaugen, andernfalls entstehen weiße oder blaßrosa gefärbte Wein (Weißherbst oder Roseweine)

  • Messwein
    Nach dem Codex iuris canonici darf beim katholischen Meßopfer nur vinum de vite, das heißt absolut nutureiner Wein, verwendet werden.

  • Most
    So nennt man den beim Keltern anfallende Saft.

  • Mostgewicht
    Das ist die Zahl, die angibt, um wie viel Gramm ein Liter Most schwerer ist als ein Liter Wasser bei 20 °C. Zur Bestimmung des Mostgewichtes gibt es zB die Mostwaage oder den Refraktometer.

  • Mostwaage
    Sie wird in Kleinbetrieben verwendet. Auf ihr kann man das Gewichtsverhältnis in abgekürzter Form unmittelbar ablesen. Die Mostwaage ist ein Aräometer, dessen Eintauchkörper mit Bleischrot beschwert ist und oben in einen langen, die Skala tragenden Hals ausläuft. Sie ist geeicht auf eine Temperatur von 20°C.

  • Nase
    Eine fachliche Umschreibung für den Geruch eines Weines.

  • Oechsle (Öchsle)
    Das Oechsle ist eine in Deutschland gültige Maßeinheit für das Gewicht des Mostes. 1° Öchsle bedeutet, dass das spezifische Gewicht des Mostes um 1g höher liegt, als das des Wasser. Ein Eiswein mit 168° Öchsle (z.B. unser '91er Eiswein) bezeichnet also das spezifische Gewicht des Mostes von 1,168.

  • Oxidation
    Durch Sauerstoffeinwirkung hervorgerufene chemische Veränderung von Most oder Wein.

 

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